Deutsch
Deutsch

Welt-Hepatitis-Tag 2026

Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Der Aktionstag macht auf virale Hepatitiden aufmerksam. Es sind Erkrankungen, die weltweit viele Menschen betreffen, aber häufig lange unbemerkt bleiben. Ein besonderes Augenmerk verdient dabei Hepatitis D. Das Hepatitis-D-Virus tritt nur im Zusammenhang mit einer Hepatitis-B-Infektion auf und gilt als besonders schwere Form der chronischen viralen Hepatitis, da die Lebererkrankung rascher fortschreiten kann.

Welt-Hepatitis-Tag 2026

Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Der Aktionstag macht auf virale Hepatitiden aufmerksam. Es sind Erkrankungen, die weltweit viele Menschen betreffen, aber häufig lange unbemerkt bleiben. Ein besonderes Augenmerk verdient dabei Hepatitis D. Das Hepatitis-D-Virus tritt nur im Zusammenhang mit einer Hepatitis-B-Infektion auf und gilt als besonders schwere Form der chronischen viralen Hepatitis, da die Lebererkrankung rascher fortschreiten kann.

Für Betroffene ist eine chronische Hepatitis D oft mit Unsicherheit, regelmässigen Verlaufskontrollen und einer langfristigen medizinischen Betreuung verbunden. Neue Behandlungsmöglichkeiten haben die Perspektiven verbessert. Gleichzeitig zeigt sich: Eine gute Versorgung besteht nicht nur aus Diagnostik und Therapie, sondern auch aus verständlicher Aufklärung, kontinuierlicher Begleitung und einer Betreuung, die die Lebensrealität der Betroffenen berücksichtigt.

 

Spezialisierte Pflege als wichtige Begleitung

Hier setzen aktuelle Arbeiten von Fachpersonen aus Pflege, Public Health und Hepatologie an. Zwei Beiträge, die am Europäischen Leberkongress 2025 und 2026 vorgestellt wurden, zeigen, welche Rolle spezialisierte Pflegefachpersonen in der Betreuung von Menschen mit HBV/HDV-Koinfektion übernehmen. Sie begleiten Patient:innen über verschiedene Phasen hinweg, von der Diagnose und Therapieplanung bis zur Behandlungseinleitung und Nachsorge. Das Ziel liegt in der Unterstützung des Selbstmanagements der Patient:innen, z. B. bei Fragen zur Therapieadhärenz und in der Koordination der Versorgung.

Erfahren Sie hier mehr!

 

Kultursensible Kommunikation im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kultursensitiver Kommunikation. In der Schweiz sind Menschen mit Migrationshintergrund besonders häufig von Hepatitis D betroffen, wodurch sprachliche und kulturelle Barrieren in der Versorgung Einfluss nehmen. Ein am EASL Congress 2026 vorgestelltes Entscheidungstool kann Fachpersonen bei der Wahl einer passenden Kommunikationshilfe je nach Situation unterstützen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, von visuellen Hilfsmitteln oder digitalen Tools bis hin zu professionellen Dolmetschenden, welche besonders in komplexen oder folgenkritischen Gesprächen hilfreich sind.
Erfahren Sie hier mehr!

 

Der Blick auf Hepatitis D zeigt damit exemplarisch, wie wichtig personenzentrierte Versorgung ist: Medizinische Fortschritte eröffnen neue Möglichkeiten. Doch damit diese bei Patient:innen ankommen, braucht es Vertrauen, verständliche Kommunikation und eine langfristige Begleitung.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin buchen?