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West-Nil-Fieber

Was ist das West-Nil-Fieber?

Das West-Nil-Fieber ist eine virale Erkrankung, das durch das West-Nil-Virus verursacht wird. Dabei können sich sowohl Tiere als auch Menschen infizieren. Es wird hauptsächlich durch Stechmücken übertragen. Meistens verläuft die Krankheit asymptomatisch. Etwa 20 % der infizierten Personen weisen jedoch grippeähnliche Symptome (plötzliches Fieber, Kopf- und Rückenschmerzen, Schüttelfrost, angeschwollene Lymphknoten, Abgeschlagenheit) und teilweise Rötungen am Rumpf auf. In der Regel heilt die Krankheit allerdings unbehandelt nach wenigen Wochen von alleine ab.

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In welchen Ländern kommt das West-Nil-Virus vor? 

Das West-Nil-Virus kommt mittlerweile weltweit vor. In der Schweiz gab es jedoch erst einen Fall einer lokal übertragenen Infektion (Stand: Dezember 2025). Das West-Nil-Virus tritt hauptsächlich in Südosteuropa, Zentralasien, Nordamerika und Afrika auf.

Wann und wie oft sollte geimpft werden?

Es gibt momentan keine Impfung gegen das West-Nil-Fieber für den Menschen. Im Falle einer Infektion werden jeweils lediglich die Symptome behandelt.

Wie können Sie sich schützen?

Zur Prävention empfiehlt sich der übliche Schutz vor Mücken: Langärmlige Kleidung, Moskitonetze, Mückensprays. Zudem sollten Sie keine kranken oder toten Vögel berühren.

Sie sollten ausserdem nach einer Reise in ein Gebiet, in dem das West-Nil-Fieber übertragen wird für mindestens 28 Tage kein Blut spenden.

 

Was sollten Sie über das West-Nil-Fieber wissen?

  • Das Virus wird durch Mücken übertragen.
  • Eine Übertragung von Mensch zu Mensch geschieht sehr selten.

  • Schwere Krankheitsverläufe sind selten: Bei weniger als 1 % der Infizierten kann eine Hirn- oder Hirnhautentzündungen auftreten. Dementsprechend führt eine West-Nil-Fieber-Erkrankung äusserst selten zum Tod.

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