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Der Pionier

Im Gespräch mit Prof. Dr. Robert Steffen

 

Prof. em. Robert Steffen[1] wird als «Vater der Reisemedizin» bezeichnet. Er hat nicht nur die erste internationale Konferenz für Reisemedizin ins Leben gerufen und das Zentrum für Reisemedizin gegründet, er hat diesem Bereich der Medizin sogar den Namen gegeben. Finden Sie heraus, wie er, der eigentlich gar nicht Arzt werden wollte, hier in der Schweiz einen komplett neuen Zweig der Medizin geschaffen hat.

Der Pionier

Im Gespräch mit Prof. Dr. Robert Steffen

 

Prof. em. Robert Steffen[1] wird als «Vater der Reisemedizin» bezeichnet. Er hat nicht nur die erste internationale Konferenz für Reisemedizin ins Leben gerufen und das Zentrum für Reisemedizin gegründet, er hat diesem Bereich der Medizin sogar den Namen gegeben. Finden Sie heraus, wie er, der eigentlich gar nicht Arzt werden wollte, hier in der Schweiz einen komplett neuen Zweig der Medizin geschaffen hat.

Sie sind Arzt für Innere Medizin, Epidemiologe und Professor für Reisemedizin. Allerdings wurden sie ursprünglich zum Fliegerarzt bei der schweizerischen Luftwaffe ausgebildet. Wollten Sie schon immer Arzt werden, und was hat Sie zum Richtungswechsel bewegt?

Nein, ich wollte nicht schon immer Arzt werden. Ich dachte erst, dass ich einen ruhigen Beruf möchte. Chemie fand ich interessant. Dann habe ich mir überlegt Zahnarzt zu werden, weil ich dachte, dieses beschränkte Wissensgebiet würde ich intellektuell zu beherrschen vermögen. Beim zweiten propädeutischen Examen hat mich der Examinator aber dazu bewegt Arzt zu werden. Nach einer Woche im Zahnärztlichen Institut, wo ich einen Gips-Zahn formen musste, habe ich schlussendlich gemerkt, dass ich manuell überhaupt nicht begabt bin. So bin ich nach einer Woche auf Medizin umgestiegen.

 

Chirurg wär’s demnach also auch nicht geworden.

Nein, gar nicht (lacht).

 

Und wie kamen Sie dann zum fliegerärztlichen Dienst?

Die Fliegerei und das Reisen haben mich schon immer fasziniert. Ich interessierte mich seit der Kindheit für die ganze Welt und es begeisterte mich als Austauschstudent anderswo zu famulieren. In den Organisationen der Medizinstudierenden wurde ich erst verantwortlich für den Studentenaustausch in Zürich, danach für die Schweiz und schliesslich für die ganze Welt. Am Ende war ich Präsident der internationalen Verbände von Medizinstudierenden. Dafür musste ich die Mitgliedländer besuchen. Als Assistenzarzt im fliegerärztlichen Institut konnte ich einen Deal mit dem Chefarzt aushandeln: Wenn ich zwei Jahre statt nur einem Jahr blieb, durfte ich zwischendurch auf längere Auslandreisen.

 

Da kamen sie also schon ziemlich herum in der Welt. Wie kamen sie danach zur Reisemedizin?

Für die vielen Reisen nach Südamerika, Afrika, Asien gab es noch keine Richtlinien, wie man sich schützen sollte. Einzig in tropenmedizinischen Büchern fand man unterschiedliche und widersprüchliche Impf-Empfehlungen. So wurde ich damals auch gegen die Pest geimpft.

Deshalb blieb mir im Hinterkopf, dass man das eigentlich mal wissenschaftlich aufarbeiten sollte, um Evidenz dazu zu erhalten, was denn wirklich notwendig und effizient wäre und welche Prioritäten man setzen musste. So habe ich begonnen, mich für Reisemedizin zu interessieren. Allerdings habe ich erst anfangs der 70er Jahre mit ein paar Kollegen begonnen, «handgestrickte» epidemiologische Studien aufzubauen.

 

Sie gelten heute weltweit als «Vater der Reisemedizin». Unter anderem, weil Sie 1988 die erste internationale Konferenz für Reisemedizin ins Leben gerufen haben, und zwar hier in Zürich an der ETH. Können Sie uns erzählen, wie es dazu kam? Wer war da dabei?

Das war viele Begegnungen und Jahre später. Um dies zu erläutern, muss ich etwas ausholen. Erst einmal musste die Reisemedizin hier etabliert werden.

Mitte der 70er Jahre — ich war damals 1. Oberarzt in der Inneren Medizin im Spital Zollikerberg — wurde mir eine Chefarztstelle in einem kleineren Spital angeboten und da fragte ich mich «War's das jetzt?». Ich habe entschieden abzulehnen und stattdessen eine Fellowship an der University of California in San Francisco anzunehmen.

Nach der Rückkehr in die Schweiz interessierte sich noch niemand gross für Reisemedizin. Ich hatte bei Prof. Meinrad Schär[2], dem damaligen Chef des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin, mal angeklopft und der meinte, das brauche es eigentlich nicht. Und so habe ich etwas frustriert dann 1978 eine eigene Praxis in Küsnacht eröffnet.

Knapp 3 Jahre später erhielt ich einen Anruf von Prof. Schär, der mir eine 50%-Stelle als Leiter der Impfstelle (wie sie damals hiess) angeboten hat. Dies habe ich natürlich dankbar angenommen und in den folgenden Jahren die Reisemedizin aufgebaut.

 

Und mit diesem Team haben Sie die erste internationale Konferenz für Reisemedizin organisiert?

Nein, es gab dann einen Zwischenfall, der Ihnen möglicherweise bekannt ist. Früher benutze man noch andere Mittel für die Malariaprophylaxe, unter anderem das FANSIDAR®, das ein Sulfonamid (Sulfadoxin) enthält und dieses führte gelegentlich zu sehr schweren Hautnebenwirkungen. Die Firma Roche kontaktierte mich, um bei einem Hearing teilzunehmen, in welchem dieses Problem diskutiert werden sollte. Vom CDC[3] war ein holländischer Malariologe anwesend, Dr. Hans Lobel[4]. Wir haben schnell herausgefunden, dass wir beide daran interessiert waren, die Reisenden gesund zu bewahren, und so haben wir begonnen gemeinsam Malariaforschung zu betreiben.

Zur gleichen Zeit referierte ich an einem Gastroenterologie-Kongress in Stockholm zum Thema Reisedurchfall. Ein Amerikaner kam auf mich zu und meinte, er würde gerne mit mir zusammenarbeiten, da wir die ersten waren, die dazu Daten hatten. Das war Herbert DuPont[5], welchem wir später einen Ehrendoktor hier in Zürich für die Zusammenarbeit und seine bahnbrechende Forschung im Bereich von Infektionen des Gastrointestinaltrakts verliehen haben. Dies waren meine zwei Haupt-Partner. Ich habe natürlich auch mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet, schon früh auch mit der WHO[6].

Hans Lobel meinte eines Tages, es wäre sinnvoll, einen reisemedizinischen Kongress zu organisieren, um eine globale Standortbestimmung zu erreichen und dass die Schweiz als Durchführungsort attraktiv wäre. Und so habe ich den ersten internationalen Kongress für Reisemedizin organisiert.

Anfänglich hatten wir noch nicht einmal einen Namen für «dieses Kind». Wir haben uns überlegt, ob das «Touristikmedizin» heissen sollte, weil es ein Büchlein mit diesem Titel aus Deutschland gab. In Frankreich geisterte der Begriff «Emporiatrie» rum. Das kam aus dem Griechischen und bezeichnete den hinteren Teil des Schiffes, auf welchem sich die Passagiere befanden. Aber wir fanden, dass diesen elitären Begriff überhaupt niemand versteht. Irgendwann entschieden wir uns dann für den Begriff «Reisemedizin», der sich auch leicht in andere Sprachen übersetzen liess.

 

Also sie haben diesem medizinischen Bereich seinen Namen gegeben?

Genau. Wir wussten auch gar nicht, wie viele Leute zu diesem Kongress kommen werden.

 

Wie viele sind denn gekommen?

Wir hofften, mindestens ein paar Duzende begrüssen zu können, aber es waren dann etwa 500 Teilnehmende. Es herrschte eine sehr gute Stimmung, weil man sich endlich mal austauschen konnte. Denn auch in anderen Ländern hatte man mit beschränkten Mitteln begonnen reisemedizinische Forschung zu betreiben, allerdings waren wir die Ersten, welche Gesundheitsprobleme systematisch und breit erfasst hatten. Dies gründete auf einer Studie von über 10'000 Tropentourist:innen und einer Kontrollgruppe von Reisenden, die aus Nordamerika zurückkehrten. Es wurde abschliessend beschlossen, dass es eine nächste Konferenz geben solle. Diese wurde von Dr. Hans Lobel und Prof. Phyllis Kozarsky[7] in Atlanta organisiert, fand 1991 statt und es nahmen etwa 800-900 Personen teil. Dort wurde die internationale Gesellschaft für Reisemedizin[8] gegründet.

 

Wer hat am ersten Kongress referiert?

Den Hauptvortrag präsentierte Prof. David Bradley[9]. Er schilderte die Notwendigkeit der Reisemedizin anhand eines historischen Vergleichs. Seine Urgrosseltern waren noch mit Pferdewagen im Norden von London unterwegs, während er als eminenter Malariaforscher um die ganze Welt reiste. Er zeigte auf, dass es Reisemedizin brauchte, weil immer mehr Menschen immer weiter reisen.

Es waren zudem verschiedene Refererent:innen der WHO dabei, obwohl die WHO etwas gespalten war, da die Reisemedizin in diesem Umfeld zur «Luxusmedizin» zählte, und die WHO sich eher im Dienste der «bedürftigeren» Bevölkerungsgruppen in low and middle income countries[10] sahen. Trotzdem zeigte die WHO von Anfang an Interesse.

 

Luxusmedizin? Ist sie das?

Nein, gewiss nicht nur, wir beraten ja auch Rucksacktouristen. Die Quadratur des Zirkels ist hier, dass für diese bei knappem Budget besonders viele Massnahmen, zum Beispiel Impfungen indiziert wären. Zudem befassen wir uns ja auch je länger desto mehr mit Migrant:innen. Dank dem GeoSentinel-Netzwerk sind Reisende auch sogenannte «sentinels» (Wächter) und dank dieser internationalen Zusammenarbeit können wir unter Umständen sogar schneller herausfinden, wenn ein epidemiologisches Problem in einem Entwicklungsland auftritt, weil es den dortigen Gesundheitsbehörden oft an diagnostischen Möglichkeiten fehlt.

 

Wenn Sie die Reisemedizin heute und früher vergleichen, was hat sich grundsätzlich verändert?

Wie ich bereits geschildert habe, bin ich als Studierender quasi fast im gesundheitlichen Blindflug losgezogen, da es lediglich widersprüchliche Empfehlungen gab. Etwas später ergaben sich zunächst drei Schwerpunkte in der Reisemedizin, welche wir in Zürich auch aktiv erforscht haben. Der erste Akzent lag auf Impfungen, dies vor allem mit der Frage zu Prioritäten. Als Zweites war die Malaria sehr bedeutsam, da wir realisiert haben, dass wir hier zahlreiche Menschenleben verlieren. Es gab fast jedes Jahr in der Schweiz ein bis zwei Malaria-Todesfälle. Der dritte Akzent, welcher mich speziell interessierte, war der Reisedurchfall.

Nach und nach haben wir realisiert, dass bezüglich der Mortalität andere Gefährdungen im Ausland viel relevanter sind. Es sind besonders Unfälle, die die allermeisten Menschenleben unter Reisenden kosten. Dazu gehören nicht nur Verkehrsunfälle, sondern auch Sportunfälle, beispielsweise beim Bergsteigen oder Schwimmen. Es wurde schnell klar, dass wir die Reisenden diesbezüglich aufklären und auch warnen müssen.

Ein weiteres Thema, welches mich schon früh interessiert hat, sind die sexuell übertragbaren Krankheiten. Darüber wurde am Anfang kaum gesprochen, aber das war damals in der Zeit, in welcher es zunehmend HIV-Fälle gab und dies mit hoher Letalität. Heute kann man unter Therapie gut damit leben. Wir haben auch hierzu einige Studien durchgeführt.

Es gab natürlich noch viele andere interessante Themen. Ich habe mich bei den Mitarbeitenden einmal besonders beliebt gemacht, als ich eine Wal-Safari-Studie in Norwegen durchgeführt habe. Viele Mitarbeitende des Instituts durften 2 Wochen nach Norwegen, um Freiwillige zu rekrutieren, welche eine Wal-Safari gebucht hatten. Die erhielten verschiedene Medikamente gegen Seekrankheit, um zu ermitteln, welches das geeignetste war. Wir wussten nämlich vom Kapitän, dass ohne Prophylaxe 80% der Passagiere erkrankten.

So haben sich mehr und mehr Felder ergeben, in welchen Forschung betrieben wurde und welche schlussendlich auch in der Reiseberatung thematisiert wurden. Ein wichtiges Stichwort ist hier sicher auch die akute Bergkrankheit, beziehungsweise die Höhenmedizin. Wir haben hierzu mit einem Experten des Triemli Spitals zusammengearbeitet: Professor Oswald Oelz[11]. Die NZZ hat eben erst ein Interview mit ihm geführt[12].

Dank der Digitalisierung verfügt die aktuell forschende Generation über Möglichkeiten, um die ich sie etwas beneide. Besonders fasziniert mich, wie neuerdings die Befindlichkeit unserer Kund:innen unterwegs erfasst werden kann. Offenbar sorgen mannigfaltige Probleme, welche wir bisher vernachlässigt haben, zu Schwierigkeiten. Oft erscheinen diese trivial, aber sie sind für die Lebensqualität im Ausland doch sehr bedeutsam.

 

Sie haben in sehr vielen Ländern studiert und agiert. Wie sieht Reisemedizin an anderen Orten der Welt aus?

Weltweit gab es anfänglich Diskussionen, wohin die Reisemedizin denn gehöre. Gehört sie zur Tropenmedizin? Gehört sie zur Infektiologie? Ist sie eigenständig? Ich habe immer wieder betont, dass die Reisemedizin interdisziplinär ist. Man denke beispielsweise an die Beratung von Schwangeren, von Säuglingen, von Chronischkranken, Immunsupprimierten. Bei der Höhenmedizin oder beim Tauchen befinden wir uns wieder in der Domäne der allgemeinen inneren Medizin, der Physiologie und der HNO. Deshalb fand ich, dass die Reisemedizin einen eigenen, jedoch sehr interdisziplinären medizinischen Bereich darstellt.

Je länger desto mehr gibt es in den Industrienationen kongruente Empfehlungen für Reisende, das begründet auf der Evidenz aus epidemiologischen Studien. Unterschiede beruhen oft darauf, dass nicht überall dieselbe Palette an Vakzinen oder Medikamenten zur Prophylaxe und Therapie auf dem Markt ist. Noch gibt es aber auch Unterschiede: Beispielsweise ist in den USA die Impfung gegen Abdominaltyphus diejenige, welche am häufigsten appliziert wird. In Japan wird es noch einige Jahre dauern, bis präventive Massnahmen einen ähnlichen Stellenwert haben, wie bei uns.

 

Also ist Tropenmedizin Teil der Reisemedizin und nicht umgekehrt?

Es ist selbstverständlich, dass die Tropen- und die Reisemedizin zusammenspannen, wobei sie aber gleichberechtigt sein sollen. Die Reisemedizin soll nicht unter dem Schirm der Tropenmedizin segeln müssen.

 

Alles klar, und mit all diesen Erfahrungen und Erkenntnissen im Gepäck, haben Sie dann also aus der «Impfstelle», zu dessen Leitung Herr Schär Sie berufen hat, das Zentrum für Reisemedizin geschaffen?

Genau. Die Impfstelle hat damals primär Pockenimpfungen durchgeführt, welche zu dieser Zeit noch notwendig war für alle Reisen in die USA und für viele andere Destinationen. Als ich dort 1981 begonnen habe, änderte sich das langsam. Uns konsultierten zunehmend Reisende, die früher mal eine Pockenimpfung bei uns erhalten hatten und sich für eine neue Reise bezüglich Impfungen informieren wollten.

Bei meinem Arbeitsantritt haben die Ärzt:innen geimpft und das administrative Personal führte die Beratungen durch und entschied, welche Impfungen durchgeführt werden sollten. Innerhalb von zwei Wochen habe ich das umgekrempelt, indem die Ärzt:innen die intellektuelle Leistung erbringen, sich belesen und informiert sein müssen. Wir hatten damals eine «Krankenschwester», wie man sie damals noch nannte, und eine Sekretärin, die wir angelernt haben und welche auch impfen konnte. Diese Beiden haben geimpft.

Am Anfang hatten wir zwei Büros an der Gloriastrasse 30 und die Leute sind auf der Treppe angestanden, also überhaupt nicht kund:innenfreundlich. Deshalb haben wir uns nach einer anderen Lokalität umgeschaut. Ca. 1984 sind wir an die Sumatrastrasse 30 gezogen und an den Hirschengraben 84 kamen wir ca. im Jahr 2000, da ich gemeinsam mit dem damaligen Institutsdirektor, Prof. Felix Gutzwiller[13], fand, dies sei die ideale Adresse für uns.

 

In der Tat, unser Standort wird sehr geschätzt. Vor der Pandemie hatten wir zudem nur Walk-Ins. War das schon immer so? Warum vergab man hier keine Termine?

Ja, die Entscheidung für eine Walk-In Klinik war rein pragmatischer Natur. Wir hatten niemals Personal für die Vergabe telefonischer Termine. Es gab ja noch keine elektronischen Möglichkeiten. Die Wartezeiten beliefen sich dann oft auf bis zu 2h, das war unschön. Gerne hätte ich auch mehr pflegerisches und medizinisches Personal eingestellt, unter anderem um auch samstags Beratungen anbieten zu können, aber das wurde leider nicht bewilligt.

 

Sie hatten damals auch noch nicht ganztags geöffnet, sondern manchmal auch nur Halbtage. Dienstags war komplett geschlossen.

Ja, der Dienstag war immer der Tag für unsere internen Konferenzen, zur Besprechung von Forschungsprojekten und natürlich den jährlichen Institutsausflug (schmunzelt). Heute habt ihr selbstverständlich viel mehr Personal, da ist ein Ganztagesbetrieb möglich. Als ich die Stelle am Institut für Sozial- und Präventivmedizin angetreten habe, waren wir total 14 Mitarbeitende.

 

Richtig, heute arbeiten rund 150 Personen allein für die Klinik, da hat sich also einiges getan. Das ZRM ist aber Ihr Baby. Wenn Sie es heute betrachten: was geht Ihnen durch den Kopf?

Wunderschön. Ich habe wirklich Freude daran, was vor allem auch aus dem letzten Umbau geworden ist. Ich finde es jedes Mal, wenn ich hereinkomme, begeisternd. Schon wenn man die Raumnamen liest: ABCD - Accra, Baku, Capri, Dubai, das ist der Duft der weiten Welt. Ich finde, hier wurde hervorragende Arbeit geleistet und ich höre nur Gutes.

 

Das freut uns natürlich. Vielen Dank für dieses hervorragende Feedback und das spannende Gespräch.

 

 

 

 

Interview: Cécile Rasi

 

 

 

[1] Robert Steffen: emeritierter Professor für Reisemedizin an der Universität Zürich

[2] Meinrad Schär: erster Sozial- und Präventivmediziner in der Schweiz

[3] CDC: Centers for Disease Control and Prevention, Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums

[4] Hans Otto Lobel: holländischer Malariologe

[5] Herbert L. DuPont: US-amerikanischer Infektiologe

[6] WHO: Weltgesundheitsorganisation

[7] Phyllis Kozarsky: Professorin für Medizin in der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Emory University School of Medicine

[8] International Society of Travel Medicine (ISTM): Das ISTM hat inzwischen mehr als 4’000 Mitglieder in 96 Ländern und ist die grösste Organisation von Fachleuten, die sich der Förderung des Fachgebiets der Reisemedizin widmen.

[9] David Bradley: Ross Professor of Tropical Hygiene Emeritus, London School of Hygiene and Tropical Medicine

[10] Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen

[11] Oswald Oelz: Internist und Höhenmediziner, 1991 bis 2006 Chefarzt am Stadtspital Triemli

[12] «Es kam gut, abgesehen von den Hirnschäden und den verlorenen Zehen»: Oswald Oelz, der Höhenarzt von Reinhold Messner, über sein Leben in den Bergen, NZZ. (01.11.2023)

[13] Felix Gutzwiller: Schweizer Sozial- und Präventivmediziner und Politiker

 

 

 

 

 

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